Zu klein bedeutet hektische Taktung, zu groß verschenkt Geld und erzeugt Verluste. Analysieren Sie Minimal- und Maximalleistung der Erzeuger, typische Zapfspitzen und Heizkurven. Achten Sie auf Dämmung, möglichst geringe Stillstandsverluste und gute Einbindung von Fühlern. Ein Praxisfall zeigte, dass allein korrektes Rücklaufmanagement die Vorlauftemperatur dauerhaft senkte, wodurch die Wärmepumpe effizienter arbeitete und die Räume trotzdem stabil warm blieben, selbst bei frostigen Nächten und sonnigen Nachmittagen.
Ein Batteriespeicher verschiebt PV-Erträge in die Abendstunden, in denen Kochen, Licht und Unterhaltungselektronik laufen. Mit dynamischen Ladegrenzen, Wetterprognosen und Tagesprofilen lassen sich Ladefenster intelligent setzen. Priorisieren Sie Warmwasserbereitung an sonnigen Tagen, bevor der Speicher vollläuft. Ein Nachbar berichtete, dass er mit einem kleinen Speicher und konsequenter Lastverschiebung die Stromrechnung stärker senkte als erwartet, weil er die Spülmaschine zuverlässig in solarstarken Zeitfenstern startete.
Zisternen entfalten ihren Wert, wenn die Regelung Wetterdaten ernst nimmt: vor Trockenphasen gezielt füllen, vor Starkregen Platz schaffen, ohne den Garten dursten zu lassen. Feuchte- und Pegelsensoren samt smarter Ventile schaffen Verlässlichkeit. Ein Mehrparteienhaus verhinderte Überläufe, indem es die Waschmaschinenzufuhr bei angekündigtem Starkregen zuerst auf Zisterne umstellte. So blieb die Kanalisation entlastet, und die Pflanzen erhielten im Anschluss genau passende Wassermengen ohne manuelle Eingriffe.